Achtsam ins Jahr

Lesedauer: 3 Minuten

Starte achtsam mit mir ins neue Jahr!


Ich möchte dich dieses Jahr unterstützen, deine Vorsätze anders umzusetzen. Wir starten gemeinsam achtsam ins Jahr. Die meisten Menschen machen bei Vorsätzen für´s neue Jahr den Fehler, die eigenen Gewohnheiten nicht zu berücksichtigen. Ich möchte dich darin unterstützen, dir eine neue gesunde Gewohnheit aufzubauen: Achtsamkeit.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsam sein bedeutet…

…die eigene Aufmerksamkeit auf den Augenblick zu lenken…
…sich zu erlauben, einfach da zu sein…
…mit der Aufmerksamkeit immer wieder ins Hier & Jetzt zurück zu kommen…
…nicht zu bewerten, was Sie gerade erleben, sondern nur wahrzunehmen.

Achtsame Grundhaltung


Um die Praxis der Achtsamkeit zu erlernen, gibt es eine Voraussetzung. Nämlich die Bereitschaft, eine achtsame Grundhaltung einzunehmen . Und zu genau dieser Haltung gehören folgende Einstellungen:

  • Nicht Urteilen: eine nicht wertende Haltung gegenüber aktuellen Ereignissen und Erlebnisinhalten, Beobachten statt zu Bewerten
  • Akzeptanz: die Dinge so hinnehmen, wie sie sind
  • Die Fähigkeit zum Nichtstun: nicht zielgerichtet eine Handlung auszuführen
  • Loslassen: Dinge wieder gehen lassen zu können, nicht an etwas festzuhalten
  • Geduld und Vertrauen 
  • Beginner´s Mind: der Versuch, die Welt so zu betrachten, als würde man sie zum ersten Mal sehen

Durch diese Grundhaltungen des Beginner´s Mind erschließen sich Ihnen neue Perspektiven. Sie erhalten sich eine innere Offenheit. Innere Offenheit, Nichtstun, eine nicht wertende Haltung und Akzeptanz ermöglichen das Praktizieren von Achtsamkeit.

Wie geht Achtsamkeit?

Zunächst die gute Nachricht: Achtsamkeit muss nicht sehr viel Zeit im Alltag in Anspruch nehmen. Schon bei kurzen Interventionen von etwa 5-10 Minuten können sich Auswirkungen zeigen. Was die Länge der Übungen angeht, gibt es keine pauschale Empfehlung, die für alle gelten kann. Es gilt eine ähnliche Faustregel wie beim Sport: große Dosen produzieren größere Effekte.

Achtsamkeit beginnt mit der Frage: bin ich achtsam? Es geht einfach darum, was auch immer du tust, mit deiner gesamten Aufmerksamkeit zu tun. Ohne, dass deine Gedanken schweifen oder du zwei oder drei Dinge gleichzeitig erledigst. Du kannst also gleich jetzt starten indem du diesen Text ganz bewusst mit deiner vollen Aufmerksamkeit bis zum Ende liest. Dann hast du schon etwa 3 Minuten achtsam gelesen. Wichtig ist dabei, was du wahrnimmst, denkst und fühlst, nicht zu bewerten. Egal ob unangenehm oder angenehm – was immer gerade da ist, darf da sein. Nimm es einfach wahr. Du kannst dir jetzt einen Moment Zeit nehmen und zum Beispiel deinen Atem fühlen. Beobachte ihn einfach, ohne ihn zu verändern. Du kannst diese kleine Übung jeden Tag für ein paar Sekunden machen. Dann bist du schon achtsam!

Was ist Achtsamkeit nicht?

Achtsamkeit ist kein Entspannungsverfahren. Es kann als Methode eingesetzt werden um Stress zu reduzieren, weil du lernst wahrzunehmen, wann du gestresst bist. Und dann kannst du entsprechend deine Bedürfnisse erfüllen. Dich auf diese Art besser kennenzulernen, das ermöglicht dir die Achtsamkeit. Aber es ist eben keine Technik um sich einfach nur zu entspannen, auch wenn regelmäßige Meditation diesen Effekt haben kann.

Außerdem geht es nicht darum, ein Ideal der Selbstoptimierung zu erfüllen. Du sollst nicht zweimal am Tag bei Kerzenschein meditieren, weil dir jemand sagt das sei achtsam und gesund. Es geht nicht darum, alles positiv zu sehen und deine eigentlichen Gefühle wegzuschieben. Das Gegenteil ist der Fall: du lernst, unangenehme Gefühle wahrzunehmen und nicht zu bewerten. Du lernst dich selbst besser kennen und verstehen. So kannst du die Dinge in deinen Alltag integrieren, die dir gut tun. Weil sie dir entsprechen und nicht, weil jemand behauptet, das täte dir gut.

Was bringt mir Achtsamkeit?

Die Achtsamkeit wurde in ihrer Wirkung natürlich auch wissenschaftlich untersucht. In klinischen Studien wurde die Wirksamkeit bestätigt. So konnten Effekte auf die körperliche und psychische Gesundheit festgestellt werden. Außerdem hat Achtsamkeit auch positiven Einfluss auf das Denken, Fühlen und die Beziehungen von Menschen. Mehr dazu findest du auch im Blog-Beitrag zur Achtsamkeit.

Wie starte ich achtsam ins Jahr?

Du findest auf meiner Instagram und Facebook Seite einige ältere Beiträge zum Thema, durch die du dich klicken kannst. Um es dir noch leichter zu machen, teile ich über die nächsten drei Monate immer wieder Beiträge zum Thema achtsam ins Jahr.

Natürlich werden die Beiträge auf Instagram und Facebook auch von regelmäßigen etwas ausführlicheren Blog-Beiträgen begleitet. Außerdem gibt es auf meinem Blog viele ältere Beiträge zum Thema Achtsamkeit oder auch zur Achtsamkeit im Alltag. Klick dich doch einfach mal durch!

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