Achtsamkeit im Garten finden

Achtsamkeit im Garten finden

Lesedauer: 2 Minuten

Schon der Zen-Buddhismus zeigt: Achtsamkeit lässt sich leicht im Garten finden. Nicht umsonst gibt es Zen-Gärten inzwischen in kleinem Format in fast jedem Deko Geschäft zu kaufen. Auf uns Menschen hat die Natur eine beruhigende Wirkung. Und genau deshalb lässt sich Achtsamkeit im Garten finden.

kleiner Garten große Wirkung

Es braucht nicht den riesigen eigenen Garten um achtsam zu sein. Denn einerseits hat alles, was grün und Pflanze ist, eine beruhigende Wirkung auf uns. Andererseits geht es auch viel mehr um die Qualität als darum, wie viele Pflanzen ich habe. Und das fängt eben schon beim Balkon-Basilikum an. Ich kann auch hier ganz achtsam mit der Pflanze umgehen. Die Langsamkeit ihres Wachstums beobachten und zur Entschleunigung nutzen. Den geeigneten Standort finden und ihm die entsprechende Pflege zukommen lassen.

Bedürfnisse kennen und wissen, was nährt

Gärtner:innen wissen: ich muss wissen, welche Pflanze ich vor mir habe. Zunächst muss ich wissen, welche Bedürfnisse sie hat, was braucht die Pflanze – welchen Boden, wie viel Licht und Wasser, welche Nachbarn, welchen Dünger. Wie viel Hitze oder Kälte verträgt sie, wie viele Jahre hat sie vor sich, wofür ist sie anfällig, wie kann sie vor Schädlingen geschützt werden und welche Art der Pflege braucht sie wann. Denn, nur weil ich eine Pflanze an einer bestimmten Stelle schön finde, heißt das nicht, dass das der beste Ort für sie ist. Ähnlich ist es übrigens mit uns Menschen: bekommen wir nicht das, was wir tatsächlich brauchen, leiden wir.

Hier lernen wir beobachten

Der Garten lehrt uns nicht nur, auf echte Bedürfnisse zu achten, wir lernen auch beobachten. Einerseits bei der Frage, wo etwas seinen richtigen Standort hat. Andererseits bei der Ernte: welche Früchte sind schon reif, welche brauchen noch etwas? An welchem Standort und bei welcher Pflege schmecken die Früchte wie? Wie viel Ertrag bekomme ich wo und wie schütze ich den Boden?

Eine sehr schöne Reportage über einen Meister des Zen-Gartens findet sich übrigens bei Arte.

Die Ruhe, die in der Langsamkeit der Natur liegt, lässt sich über den achtsamen Umgang mit Pflanzen spüren. Denn auch wenn es so scheint, als würden sich unsere Zimmerpflanzen kaum bewegen, Zeitraffer-Videos zeigen, dass die Bewegungen einfach so langsam sind, dass wir Menschen sie kaum wahrnehmen. Aber die Pflanze richtet sich über den Tag verteilt viele Male optimal zur Sonne aus. Sie tut es eben in ihrem eigenen Tempo und im Einklang mit ihren Bedürfnissen. So gesehen ein wunderbares Vorbild für achtsamen und selbstfürsorglichen Umgang mit den eigenen Bedürfnissen.


Im Alltag finden sich immer wieder kleine Momente der Achtsamkeit. Diese Inseln der innere Ruhe können helfen eigene Bedürfnisse zu erkennen und so ausgeglichen und gesund zu bleiben. Achtsamkeit ist eine Technik, die jede:r lernen kann und für die man absolut nichts braucht außer die eigene Wahrnehmung. Das kann jede:r schnell und einfach lernen und für sich passend umsetzen. Deshalb biete ich Achtsamkeitskurse an.

Alle Infos zu Kursen vor Ort oder den neuen Onlinekursen findest du hier.

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