Psycho-ABC: G wie Gesundheit

Psycho-ABC: G wie Gesundheit

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Als Quelle von Lebenskraft sorgt Gesundheit dafür, dass wir unseren Alltag unbeschadet bestreiten können. Doch was bedeutet es eigentlich gesund zu sein?

Was ist Gesundheit?

 Seinen Ursprung findet das Wort im althochdeutsch, wo es mit wohlbehalten, heil und lebendig umschrieben wird. Zwar wird der Begriff der Gesundheit oftmals als Gegensatz zur Krankheit interpretiert, doch spielt das subjektive Empfinden bei der Bewertung des Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. So beschreibt die WHO Gesundheit in ihrer Definition als Wohlbefinden, dass entscheidend von unserer individuellen Bewertung geprägt wird.

Prinzipiell wird zwischen körperlicher und psychischer Gesundheit unterschieden. Die körperliche Gesundheit bescheinigt einem Individuum eine gewisse Fitness. Sie wird sowohl durch unsere Ernährung, als auch durch Schadstoffe in unserer Umgebung beeinflusst.  Auch das Gesundheitswesen kann Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit nehmen. So helfen Fachkräfte des Gesundheitssystem dabei Krankheiten zu vermeiden oder durch hinreichende Behandlungen die Gesundheit eines Patienten wieder herzustellen.

Die Psychische Gesundheit stellt einen Zustand des Wohlbefindens dar, in dem Menschen ihr individuelles Reservoir an Fähigkeiten und Fertigkeiten voll ausschöpfen können und damit die eigene Produktivität steigern. Zur Beeinträchtigung von psychischer Gesundheit kommt es unter anderem, wenn psychische Störungen auftreten. Diese sind oftmals mit belastenden Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen behaftet und hindern Menschen daran, auf ihre individuellen Stärken zugreifen zu können.

Der Zusammenhang von psychischer und körperlicher Gesundheit

Sowohl in der Psychosomatik als auch in der Medizin werden Körper und Geist als zwei von einander untrennbare Elemente des Menschen gesehen.  Diese Zusammenhänge sind im Bereich der Gesundheitsvorsorge seit Jahrzehnten bekannt. Im Alltag zeigt sich die Verbindung von körperlichen und psychischen Leiden beispielsweise in der Auswirkung von psychischem Stress. So können ein voller Terminkalender, Unstimmigkeiten im Job oder die permanenten Doppelbelastung von berufstätigen Müttern zu einer enormen psychischen Belastung führen, welche sich letztlich in ernsthaften Erkrankungen entlädt. Neben Magen-Darm-Beschwerden fallen darunter auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Körper wird somit der Spiegel der Seele.

Gleichzeitig bieten körperliche Erkrankungen den Nährboden für psychische Beeinträchtigungen. So sind schwerwiegende Erkrankungen des Herzens oftmals mit Ängsten vor einem Infarkt verbunden. Auch Patienten mit schweren Krebsleiden erleiden häufig Ängste und depressive Verstimmungen, die das Bestreiten des Alltags zusätzlich erschweren.

Soziale Faktoren als Gesundheitsbelastung

Ein entscheidender Belastungsfaktor für das individuelle Wohlbefinden stellen oftmals auch soziale Faktoren dar. So führt ein niedriger sozialer Status oftmals zu einer zuckerreichen und fettigen Ernährung. Dies stellt sowohl für das körperliche als auch für das seelische Wohl eine Herausforderung dar. Gleichzeitig geht ein niedriger Bildungsstatus nach wissenschaftlichen Erkenntnisse mit einer Steigerung des Nikotinkonsums einher. Auch Diskriminierungserfahrungen können zur Verschlechterung unserer Gesundheit beitragen. So führt die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit oftmals zu Stress, Herzerkrankungen oder chronischen Schmerzen.

Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

In zahlreichen Expertenforen wird zu einer abwechslungsreichen Ernährung, regelmäßiger sportlicher Aktivität und ausreichend sozialen Kontakten geraten, um zu unserem individuellen Wohl beizutragen. So hilft körperliche Betätigung dabei physisch fit zu bleiben und gleichzeitig das Stresslevel zu senken. Zur Senkung des Stresslevels trägt auch das Konzept der Achtsamkeit bei, welches im folgenden Blogeintrag näher beschrieben wird.

Die Folgen sozialer Missstände verdeutlichen jedoch, dass wir uns insbesondere mit sozialen Faktoren auseinander setzten sollten, die unser Wohl negativ beeinflussen. Aus diesem Grund bietet die Psychologische Praxis Berchtold einen Stressbewältigungskurs an, der gezielt an Menschen mit Rassismus-Erfahrung adressiert ist. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Da Gesundheit auch ein subjektives Empfinden darstellt, wissen wir, trotz aller Beratschlagung, letztlich am Besten selbst, was unser Wohlbefinden erhält oder verbessert.

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